Politische Geiselhaft (2)
Struktureller Rassismus
05.06.2020Die - Ich muss für George Floyd sein, sonst bin ich ein ganz Schlimmer -Geschichte
Rassismus ist, wenn ein bestimmter US-amerikanischer weisser Cop (er muss weiss sein, der Polizist, sonst funktioniert es nicht, das mit dem Rassismus), den immer gleichen kleinkriminellen Pappenheimer festnimmt, ihm wütend bei der x-ten Festnahme mal ein bisschen härter auf den Hals steht. Das hatte er so vorher auf Facebook angekündigt, diesen George Floyd mal richtig dranzunehmen. Blöderweise war dieser George Floyd an diesem Abend ziemlich vollgedröhnt mit irgendwelchen Drogen die in der Summe den Kreislauf beim Verhaftungsstress kollabieren liess. Aber das ist nur eine Version. Nach mehrmaligen Obduzieren wurde dann irgendwann festgestellt, dass es dann doch die Polizeigewalt gewesen sein könnte, die zum Tod führte.
Dieser Vorfall erlaubt nun jedem aufrechten US-Amerikaner Geschäfte zu plündern, dies als ehrlichen Protest gegen den Tod des farbigen George Floyd bei dessen Verhaftung.
Mir ist es echt egal, welche Hautfarbe dieser kleinkriminelle Typ hatte und obwohl die Polizeigewalt so was von unverhältnismässig war: Ein Krimineller eben, der gerade von seiner Familie zum Heiligen umgedeutet wird. Das ist alles so was von bemühend! Wenn zwei Typen was unter sich ausmachen wollen, dann sollen sie das. George Floyd`s Hautfarbe ist mir egal und der Tschugger kann von mir aus grün angemalt sein.
Umkehrschluss
Seit dieser Geschichte knien Fussballspieler vor dem Spiel nieder, als Protest gegen den Tod von George Floyd. Deutsche Fussballer! Der Tod eines Kleinkriminellen wirft Wellen, weil er schwarz war? Okay. Ich habe in der Zwischenzeit gelesen, dass 8x mehr „Weisse“ von „Schwarzen“ ermordet werden als „Schwarze“ von „Weissen“, in der US of A. Müsste man das nicht auch als Rassismus klassifizieren oder dürfen die das, weil ihre Vorväter Angst vor dem Lynchmord haben mussten oder geht das unter Folklore? Zum guten Glück vorbei die Lynchmorde, oder? Wurde da nicht ein weisser Ladenbesitzer vom Mob totgetreten. Es gibt sogar ein Video, sind alles „Farbige“, die auf den am Boden liegenden Ladenbesitzen eintreten. (In der Zwischenzeit, Stand 17.6., sind in Kaliforniern zwei Schwarze an einem Baum aufgehängt aufgefunden worden. Hier steht die Vermutung im Raum, dass es auch Lynchmorde gewesen sein könnten. Abscheulich!)
Also was hat diese Amigeschichte mit mir zu tun. Offenbar sehr viel. Es wird medial verbreitet, dass weil ich bleichhäutig bin, ich mitschuldig am Tod von George Floyd bin. Landauf, landab wird bei mir auf allen Kanälen ein „struktureller“ Rassismus diagnostiziert. Strukturell bedeutet nichts anderes als immanent oder noch besser “xenophob”, das heisst jeder der nicht die selbe Hautfarbe hat, siehe ich als Feind? Auf einmal wird auffallend viel, von meistens „farbigen“(wie ich diesen Begriff hasse) Frauen herbeifabuliert, dass wenn ich zur sogenannten schweizerischen weissen „Mehrheitsgesellschaft“ gehöre, der Rassismus zu meiner DNA gehören soll. Die haben alle einen Flick weg! Ich würde mal sagen, ihre Hautfarbe ist ihr Geschäftsmodell, ist ihr einziges Thema. Ich bin schwarz, also werde ich diskriminiert. Ich habe da eher den Eindruck, dass die sich selbst hassen. Mich interessiert deren Hautfarbe nichts, nada! Da dieses herbeifabulierte Argumentationsmodell von Zeit zu Zeit eine Steigerung braucht, weil es sich sonst auslutscht, kommt der Tod des Kleinkriminellen George Floyd in den US of A gerade recht. Wie sehen den wirkliche „farbige“ Anti-Rassisten aus? Z.B Martin Luther King würde ich mal nennen, was der gesagt und gewirkt hat und mir als Gegensatz das Getue seiner selbsternannten Nachfolger im Geiste anschaue: Kein Vergleich, keine Tiefe, keine Stringenz! Was ist eigentlich aus Colin Kaepernick geworden, kennt den jemand noch? Thomas Sankara kennt wirklich niemand mehr.
Mir wird also eine Schuld vor den Latz geknallt, die ich unwidersprochen zu schlucken habe. Meiner Meinung von selbsthassenden Leuten. Ich könnte eine fast endlose Liste von wirklichen rassistischen Gesellschaften, Vorkommnisse und Parteien, Organisationen und Verhaltensweisen auflisten, die auf dieser Welt gelebt werden und wirklich unschuldige Leute und ihr Leben zerstören. Hört auf mich zu beschimpfen nur weil ich bleichhäutig bin!
„Racial Profiling“
Ein weiterer inflationär verwendeter Begriff, ist der vom „Racial Profiling“. Eine sehr interessante Begrifflichkeit. Die Polizei, die Vermieter, die Arbeitgeber, die Mehrheitsgesellschaft, die SVP-ler und generell alle geistig Zurückgebliebenen sollen die Einteilung in Hautfarbe anwenden, scheints. Was natürlich voll Nazi ist. Die „farbigen“ Leute werden daher überall benachteiligt. Sie werden viel mehr polizeilich kontrolliert, eher von der Gemeinschaft ausgeschlossen und kriegen keine Wohnung. Berlin ist jetzt ein Vorreiter um diesem schändlichen Racial-Profiling-Treiben zu mindestens bei der Polizei ein Riegel zu schieben. Die neo-stalinistische Regierung Berlins hat ein Gesetz beschlossen, das jedem nichtweissen, nichtdeutschen Menschen das Recht zubilligt, wenn er/sie mit dem Gesetz in Konflikt kommt, auf Diskriminierung zu klagen. Die Polizei muss dann zuerst beweisen, dass die Kontrolle und/oder Verhaftung eines nichtweissen, nichtdeutschen Menschen nicht aus Diskriminierungsgründen geschah!
Dazu dieser Gedanke:
Eine der unabdingbaren Erfolgsgaranten einer kriminellen Organisation ist die ethnische Homogenität. In der italienischen Mafia stammen alle aus den immer gleichen engumgrenzten armen Regionen Süditaliens. Die nigerianischen Banden, die den Kokainhandel in Europa beherrschen sind ausschliesslich Nigerianer einer Ethnie, die Albaner kontrollieren den Heroinschmuggel, da gibt es keine Portugiesen in der Organisation. Die rumänisch-moldawischen Romabanden, die Frauenhandel und Prostitution europaweit betreiben, stammen aus ein paar wenigen Romadörfern. In den kriminellen Familienclans Berlins sind durch Verwandtenehe alle miteinander verwandt, die Mutter und der Vater sind gleichzeitig Onkel und Tante! So wird sichergestellt, dass die Organisationen nicht infiltriert werden können, nichts nach draussen geht, es wird nach eigenen Gesetzten gelebt und die bedingungslose Treue dem Verband ist garantiert. Das alles ist bekannt, mehr noch sehr gut erforscht. Wenn ich mich als braver Mitmensch darüber aufrege, dass hier völlig ein gestörter positiver Rassismus betrieben wird, so bin ich im Diktus dieses „Racial Profiling“ voll rechtextrem.
Doppelmoral und Gratismut
Die Anti-Coronademos von Anfang Monat wurden schweizweit in den Medien als nicht akzeptabel taxiert. Die 20mal grösseren “BLM-Demos” wurden von den gleichen selbsternannten Meinungsmacher als ”wichtig und gut” bezeichnet. Dies in Anbetracht und Hintergrund der totalen Verwüstung und Plünderung ganzer US of A Innenstädte im Zuge dieser “antirassistischen Proteste”, fraglich! Diese “all blacks matter” Proteste sind kein Problem? Ich frage mich, welche behördlichen Anweisungen eigentlich gelten und für allem für wen? Dazu diese Proteste begleitende Forderung die Polizei abzuschaffen weil sie sowieso strukturell rassistisch sei? Das entspricht ganz und gar dem links-faschistoiden-Antifa “ACAB” (all cops are bastards)Kanon. Die Anti-Coronademonstrierenden wurden hart angefasst und jetzt? Um was geht es eigentlich? Das ist Doppelstandart und eine stinkende, schon in ihrem Ursprung verwesende Moral. Wo sind den all diese Protestierenden wenn es gegen die allumfassende, entmenschlichte Gewalt gegen die schwarzen (black)Frauen in Afrika gehen soll? Und dies schon seit gefühlt ewigen Zeiten. Wäre ja auch “all blacks matter”, oder? Wo sind diese Leute wenn es gegen die Zustände in den Arabischen Emiraten geht, wo die Hausmädchen wie Sklaven gehalten weren oder die Kinder in Indien, die in eine Leibeigenschaft geboren werden. Die Liste ist unerträglich lang. Diese “black lives matter” Proteste sind peinlich. Ein medial und haltungsmässig gut unterfütteter Gratismut. Man riskiert nichts und kann sich dabei gut fühlen. Und die ganz Guten können noch irgend ein Geschäft plündern, wo sie ohne sich anzustrengen zu neuen Klamotten kommen. Weil die Geschäftsinhaber eh zu den Kapitalisten gehören, die sind dazu auch alle rassistisch! Zerstört was euch zerstört! Dieser Antifaspruch wird jetzt angewandt weil es Zeit ist und es scheint momentan voll die Welle zu sein. Kennt jemand das Experiment: Die Welle?
à suifre
Alp Dadens
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